Montag, 23 Oktober 2017

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TANZEN VOM FEINSTEN

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Standard und Latein - Wo ist der Unterschied?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 20:55

Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Wir nehmen gerne auch sachliche Vorschläge für Korrekturen an. Es sollten aber keine wissenschaftlichen Ausführungen werden.

Deshalb hier ein Versuch!

Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden die ersten festen Regeln über das Tanzen. Allen voran in England wurden Schrittfolgen niedergeschrieben, nach denen sich Männlein und Weiblein im gesellschaftlichen Tanz zu richten hatten. Wenn man in der guten Gesellschaft eine Dame zum Tanz aufforderte, so war damit sichergestellt, das sowohl der Herr als auch die Dame die Schrittfolgen der einzelnen Tänze "kollisionsfrei" beherrschte. Am Anfang waren dieses nur wenige Tänze die so standardisiert wurden. Damit waren die Standardtänze geboren. Man tanzte engl. Waltz, Wiener Walzer, langsamer und schneller Foxtrott usw. Da jeder Herr natürlich auch der beste Tänzer sein wollte, entwickelte man öffentliche Tanzturniere, wo diese Herren (und Damen natürlich auch) ihr Können unter Beweis stellen konnten. Die Zeit blieb nicht stehen und die Welt des Tanzens veränderte sich im gleichen Maße wie die Gesellschaft. Die nachfolgenden Generationen hörten andere Musik und waren offen für neue Bewegungsformen. Die sportlichen Tanzturniere erfreuten sich immer größerer Beliebtheit. Im Laufe der Zeit kamen zu den bisherigen Tänzen aber jetzt auch Tänze aus Nord-, Mittel- und Südamerika nach Europa. Wie überall im Sport mußten Normen her, um Klarheit zu schaffen, wie heißt welcher Tanz, und wie wird er getanzt. Da es schwierig war, sowohl die neuen Tänze als auch die alten Tänze perfekt zu beherrschen, teilte man die Tänze in zwei Sparten ein. Standardtänze und die neuen Lateinamerikanischen Tänze. Die armen Herren (und natürlich auch die Damen) konnte sich so für eine Sektion entscheiden und diese dann perfektionieren. Nun nahm das Chaos seinen Lauf. Stellen wir doch erst einmal fest, woher stammen den die einzelnen Tänze:

  • Langsamer Walzer - England - also Standardtanz
  • Wiener Walzer - Europa - also Standardtanz
  • Slowfox - Nordamerika/England - also Standardtanz
  • Quickstep (schneller Foxtrott) - Nordamerika/England - also Standardtanz
  • Tango - Argentinien/Südamerika - also Lateinamerikanischer Tanz
  • Paso Doble - Spanien - also Standardtanz
  • Samba - Brasilien/Südamerika - also Lateinamerikanischer Tanz
  • ChaCha - Mittel- und Südamerika - also Lateinamerikanischer Tanz
  • Rumba - Mittelamerika - also Lateinamerikanischer Tanz
  • Jive - Nordamerika - also Standardtanz

Damit hatte man 6 Standardtänze und 4 Lateinamerikanische Tänze. Das geht ja überhaupt nicht! Die Sektionen müssen gleich stark sein! Was macht man in solch einer Situation als Funktionär eines Verbandes? Richtig, man verschiebt etwas da hin, wohin es gar nicht gehört: Da ist erst einmal der Tango. Der Tango kommt ja aus Südamerika. Der Tango war ab er schon sehr früh auch in Europa bekannt und wurde demnach auch schon standardisiert und die Schrittfolgen beschrieben. Shocking, wie kann man mit einer Dame nur so eng tanzen :-)) Damit war und blieb der Tango ein Standardtanz! Nun denn! Jetzt fehlten aber plötzlich zwei Lateinamerikanische Tänze. Nach langen Überlegungen stellt man fest, dass der Jive ja nun in keiner Weise den Standardtänzen ähnelte. Er wurde schnell und vor allen Dingen nicht in Standardtanzhaltung getanzt. Also ab in die Lateinsektion. Das gleiche Schicksal mußte dann auch noch der Paso Doble erleiden. Auch weg mit diesem ungeliebten Tanz. Ebenfalls rein in die Lateinsektion. Und so haben wir heute unsere 5 Standardtänze und unsere 5 Lateintänze. Obwohl, richtig sind diese Oberbegriffe ja nun nicht mehr. Aber was soll's. Wir Tänzer können damit leben. Es gibt aber noch grundlegende Unterschiede zwischen den beiden Sektionen: Im Standard trägt die Dame ein langes Kleid; der Herr Anzug oder Frack. Bei Latein trägt er Hose und Hemd während sie ein zumeist kurzes Kleid, einen Zweiteiler oder eine Hose mit Oberteil trägt. Außer bei Tango ist die Musik im Standard melodiebetont; bei Latein dagegen rhythmusbetont. Ebenso groß sind die Unterschiede in der Bewegung: Im Standard beginnt und endet ein Schritt in geschlossener Fußposition. Bei Latein ist naturgemäß wiederum anders. Hier geht ein Schritt von offener zu offener Fußposition. Last but nor Least zeichnen sich die die Standardtänze durch eine ausschließlich geschlossene Tanzhaltung aus, während Latein verschiedene Tanzhaltungen und offene Positionen bietet.

Wo bekomme ich Turnierkleidung und Tanzschuhe?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 20:54

Wir möchten hier keine Empfehlung für bestimmte Anbieter aussprechen, es gibt jedoch zahlreiche Anbieter auch in regionaler Umgebung. Im Internet unter Begriffen wie "Tanzschuhe" oder "Tanzkleider" oder ähnlichen suchen. Oder die Trainer vor Ort fragen.

Wie ist die Alterseinteilung bei Turnieren?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 20:48
  • Kinder I · bis zum 9. Lebensjahr (Höchstalter des älteren Partners 9 Jahre)
  • Kinder II · 10. - 11. Lebensjahr (Höchstalter des alteren Partners 11 Jahre)
  • Junioren I · 12. - 13. Lebensjahr (Höchstalter des älteren Partners 13 Jahre)
  • Junioren II · 14. - 15. Lebensjahr (Höchstalter des älteren Partners 15 Jahre)
  • Jugend · 16. - 18. Lebensjahr (Höchstalter des älteren Partners 18 Jahre)
  • Hauptgruppe I · ab 19. Lebensjahr (Mindestalter des älteren Partners 19 Jahre)
  • Hauptgruppe II · ab 28. Lebensjahr (Mindestalter eines Partners 28 Jahre)
  • Senioren I · ab 35. Lebensjahr (Mindestalter beider Partner 35 Jahre)
  • Senioren II · ab 45. Lebensjahr (Mindestalter beider Partner 45 Jahre)
  • Senioren III · ab 55. Lebensjahr (jüngerer Partner mindestens Senioren II)
  • Senioren IV · ab 66. Lebensjahr (jüngerer Partner mindestens 56 Jahre)

Entscheidend ist immer das Lebensalter zu Beginn des Kalenderjahres. Quelle: Tanzsportordnung des Deutschen Tanzsportverbandes - Stand: Januar 2011

Wer ist eigentlich das Flair-Team?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 18:11

Jörg Helmer Tanzsporttrainer Latein und Standard (Trainer-A) · Tina Biber ADTV-Tanzlehrerin und Erzieherin · Matthias Bieber-Drotschmann Übungsleiter · Svenja Wichmann Übungsleiterin für Vereinskurse · Ulrike Teepe Choreografin · Kati Peters HipHop-Trainerin · Melanie Bäßler Tanzlehrein

Was ist BSW?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 18:07

BSW steht für Breitensportwettbewerb. Das sind Tanzturniere unterhalb der Turnier- bzw Leistungsklassen. Breitsportwettbewerbe oder Breitensportturniere sind für Tänzer ausgelegt, die in das Turniergeschehen einsteigen möchten, aber noch nicht die Anforderungen der Leistungsklasen erfüllen. Bei den Breitensportwettbewerben gibt es auch Mannschaftsturniere, wobei eine Mannschaft in der Regel aus 3–5 Paaren eines Vereins besteht. Die Leistungen des einzelnen Paare werden addiert um ein Mannschaftsergebnis zu erhalten. Bei Breitensportwettbewerben/-turnieren wird nicht in Turnierkleigung getanzt, sondern in der sogenannten "Straßenkleidung". Paare die in den Breitensportwettbewerben erfolgreich sind, sollten in den Bereich der Leistungsklassen wechseln.

Was brauche ich zum Training?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 17:53

Diese Frage lässt sich nicht so allgemein beantworten. Zu groß ist die Bandbreite etwa was das Alter (Kinder bis Senioren) die Tanzrichtung (Standard, Latein etc.) oder den Leistungsstand betrifft. Hierzu ist der jeweilige Trainer vor Ort der kompetente Ansprechpartner. Generell ist besonders geeignetes Schuhwerk wichtig. Weiche, flexible Sohle, gute Fußbeweglichkeit und Sohlen, die gegen das Parkett drehen. Turnschuhe sind in den klassischen Tanzbereichen nicht geeignet. Weiterhin ist sporttaugliche, nicht beengende aber durchaus auch schicke Kleidung zweckmäßig.

Tanzsportclub oder Tanzschule?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 17:53

 Einfach gesagt ist eine Tanzschule in der Regel kommerziell ausgerichtet, d.h. die Inhaber wollen Geld verdienen. Ein Verein ist in der Regel gemeinnützig ausgerichtet, d.h. vorhandene Gewinne müssen wieder in den Verein investiert werden. In einer Tanzschule wird vorrangig Tanzen unterrichtet. Im Tanzsportverein wird vorrangig wettbewerbsorientiertes sportliches Tanzen unterrichtet. Das höchste "Gremium" einer Tanzschule sind der oder die Inhaber. Das höchste Gremium eines Tanzsportvereins ist die Mitgliederversammlung, die den Vorstand kontrolliert. DW

Lernt man im Flair auch andere Tänze?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 17:51

Als Tanzsportverein liegt unser Schwerpunkt naturgemäß bei solchen Tänzen, die auch wettkampfmäßig getanzt werden. Dieses sind in der Sektion Standard: langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Ouickstep. In der Sektion Lateinamerikanisch: Samba, Cha Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Weitere Tänze können unter anderen im Rahmen von Workshops erlernt werden. Neben diesem Angebot bestehen im Verein aber auch noch Gruppen, die sich mit anderen Tanzformen beschäftigen. Es gibt die Showtanzgruppe Mirror, die sich mit Musical und Theaterprojekten beschäftigt, oder die Videoclip-Wettkampfgruppe "The Cranxx" oder eine HipHop Gruppe. Für weitere Bereiche, wie z.B. Orientalischer Tanz, Steptanz, Balett etc., in denen derzeit noch keine Abteilung besteht, sind wir als gemeinnütziger Verein stets offen. Sei es, dass eine bereits bestgehende Gruppe Trainingsmöglichkeiten sucht, oder dass wir Interessierten mit hochqualifizierten Trainern oder Trainerrinnen weiterhelfen können.

Gibt es auch Workshops?

  • Veröffentlicht: Montag, 16. September 2013 17:50

Ja, Tagesworkshops und Wochenendseminare. Workshops findet man im Eventkalender. Die regelmäßigen Wochenendseminare und Trainingslager sind zur Zeit: Kinder- und Jugendliche vor den Osterferien in Rödinghausen Jugend- und Erwachsene Latein vor den Sommerferien in Herford Jugend- und Erwachsene Standard am 1. Oktoberwochende in Diepholz Einzelheiten hierzu auch im Eventkalender

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